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Nachtrag zu gestern. Ca. 08.30 Uhr. Null Grad und Sonne. Mit dem Tarnnetz unter der Hafenmole.


Heute wollte ich dem Prachttaucher sehr nah sein, ohne das er mich bemerken sollte.

Es war noch sehr früh. Für einen Samstag früh genug um keinem zu begegnen. Lediglich das einsame und monotone Klopfen des Spechtes war zu hören. Die Sonne lies sich endlich blicken. Der Bussard genoss die ersten Sonnenstrahlen.

Bereits aus großer Entfernung entdeckte ich den jungen Prachttaucher. Zwischen 65 u. 75 sec. tauchte er jedes mal ab. Diese Tauchgänge nutzte ich, um mich stetig unbemerkt zu nähern. Am Ufer angekommen, versteckte ich mich hinter einer prächtig gewachsenen Weide. Nun musste alles sehr schnell gehen.

Stopp! Die einfliegende Schellente wollte ich noch abwarten. Dann ging es los. Maximal 75 sec um mich unter der Hafenmole mit meinem Tarnnetz auf den Ufersteinen einzurichten. Der Sprint mit der Ausrüstung verlief wie in Zeitlupe. - "Gefühlte Stunden" später ging ich in Stellung. Der Taucher lies sich zeit. Geschafft! Doch was war das.

Hatte ich den Taucher mit einem Kormoran verwechselt. Nervös genug war ich auf jeden Fall.

Direkt vor mir tauchte der junge Wilde auf. Hatte er mich gesehen? - Nein.

Prächtig.



Auf zum Fischen!




Was für ein großer Flusskrebs.


Schwupp. Weg isser.

Erst einmal strecken, dann rutscht der Krebs besser.



Entkräftet vom Tauchen wird erst einmal "genickert".

Langsam wird mir kalt. Es sind 3 Stunden vergangen. Genauso unbemerkt wie ich gekommen bin, ziehe ich mich zurück. Durchgefroren aber glücklich.


Ein Rotmilan.





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